Anthologie zum 21.Poesiefestival des Hauses für Poesie
In 2020 war ich Teil der young poems des Hauses für Poesie, das im Berlin Prenzelberg in der Kulturbrauerei gelegen ist. Der damit einhergehende Workshop war eine einmalige Erfahrung. Hier habe ich mal wieder bemerkt, dass großartige Kunst dort entsteht, wo sich Künstler nicht nur mit ihrem Medium, sondern auch miteinander auseinandersetzen.
Die young poems finden jährlich statt, aber meine Teilnahme fiel natürlich genau in 2020 rein. Mit 27 Jahren war das auch das letzte Jahr in dem ich teilnehmen konnte (Teilnahme ist 18 bis 28). Das war eine sehr krasse Zeit. Wir hatten die young poems vor Ort begonnen, mussten dann aber Aufgrund der Coronpandemie auf digitale Alternativen umsteigen. Dadurch ist letztlich auch die Anthologie in den Ruinen des BER siedeln wir wölfe an (2020) entstanden.
Diese könnt ihr kostenlos hier in ihre Gänze herunterladen und genießen.

Bis 2020 Zeitpunkt war es nur üblich, dass die Mitglieder der Jugendworkshops auf dem jährlichen Poesiefestival bei einer Lesung aufträten. Durch die Pandemie fand das Festival aber nicht auf seine herkömmliche Art statt und so wurden digitale Alternativen erdacht.
Von einer anderen Lyrikerin, die nun in 2023 Teil der young peoms war, habe ich erfahren, dass sich die Tradition der Anthologie weiter fortgesetzt habe. Das freut mich ungemein zu hören. Manche Künstler sind ja bekanntlich publikumsscheu und so können deren Texte auch ohne die Performance des Künstlers begeistern. Zudem gibt es jungen Künstlern ein gutes Gefühl, Teil einer Publikation zu sein, die von einem so renommierten Haus wie dem Haus für Poesie herausgegeben wird.
In dem Sommer habe ich das Plakat für das 21.Poesiestival Motto „Planet P“ überall in Berlin gesehen. Und ich war viel draußen spazieren. In dem Jahr gab es bekanntlich nicht allzu viel anderes, was sich machen ließ. Die Poster an jeder Ecke hatten mich sehr positiv überrascht. Ich konnte mir sogar ein lockeres Poster unter den Nagel reißen und hatte es lange in meinem Zimmer hängen.


Die beiden Gedichte, die ich hier veröffentlicht habe sind The Traveller (2020) und March (2020). Letzteres beschäftigt sich direkt mit meiner Reaktion auf die Coronakriese. Ich denke es war schwer sich in der Zeit nicht in der eigenen Kunst damit auseinanderzusetzen.
Hier eine dramatische Lesung des Gedichts The Traveller (2020)






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